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Titel:
Wenn das Morgengrauen kommt

Autor:in:

Ramon Rabii (10 Jahre)

Format: Sprachstück

Sprecher:

Sprecher:

Martin Baltscheit

Aufnahme/Abmischung:

Tonstudio Audioversum Düsseldorf

Piano:

Michael Sonne

Wenn das Morgengrauen kommt

Thema: KULTUR / Aufgabe: KOPFGESPINST

Inhaltsverzeichnis. Kapitel 1: der Handabdruck. Kapitel 2: die behaarte Hand. Kapitel 3: der Versuch mit dem Kreuz. Kapitel 4: die Abrechnung mit Max.

Kapitel 1: der Handabdruck.

Max ist ungezogen. Von Amerika nach Schottland in eine große Villa. Sie ist sehr unheimlich, findet er. Aber seine Mama und sein Papa finden sie romantisch. Max fragte: „Müssen wir hier wirklich wohnen?“ „Max, nun hab dich nicht so. Sie ist doch ganz schön!“ sagte seine Mutter. Er stieg aus und seine Mutter führte Max in sein Zimmer. Jeweils sehr, sehr unheimlich. „Aber Max, du bist 11 Jahre alt! In der Schule würden sie dich auslachen.“ „Du hast recht“, gab Max zu. „Mum, ich gehe dann meine Koffer holen.“ Als Max die Treppe zum Flur runter ging, bemerkte er ein Zeichen. Einen Handabdruck. Er legte seine Hand hinein und es brannte so sehr, dass er sie schnell wieder rauszog, die Hand. Und der Handabdruck leuchtete Grün und Dampf zog auf. Max rannte schnell die Treppe hoch zum Auto. „Papa, Papa, kommt mit!“ Papa kam auch mit, aber da war der Handabdruck verschwunden.

2. Kapitel: Die behaarte Hand.

Am nächsten Morgen wachte Max gegen sechs Uhr auf. Um Punkt sechs ging eine Klappe auf und eine gruselige Hand hoch und schnappte nach Max. Max konnte nur mit Mühe und Not entkommen. Da schnappte die Hand seinen Teddy und ging wieder runter in die Klappe. Max hörte einen fetzen und reißen und da ein Fetzen von seinem Teddy flog aus der Klappe. Da wusste Max, der Teddy war gefressen worden. Max sprang auf um seinen Teddy zu retten, aber wo die Klappe war, war jetzt wieder der normale Boden. Der Fetzen vom Teddy verschwand auf Nimmerwiedersehen. So hatte Max keinen Beweis, dass ein Spuk existierte. Am nächsten Abend hörte er seine Mutter zu seinem Vater sagen: „Wo Max schläft, da wurden schon mehr als 60 Kinder gefressen und jedes von den Kindern hat einen Schrei ausgestoßen.“

3. Kapitel: Der Versuch mit dem Kreuz.

Max hatte eine Colaflasche neben sich stehen, die noch halb gefüllt war. Die trank er aus, weil er merkte, dass er bald einschlafen würde. Er wollte schließlich weiterhören, da sagte seine Mutter: „Ich bin müde, lass uns schlafen gehen.“ Am folgenden Tag las Max den kleinen Vampir. Er war gerade bei der Stelle, wie man Vampire tötet und abschreckt. Man tötet also Vampire mit Holzpflöcken, aber bei einer Hand geht das nicht. Dann las er weiter. Also wenn man Knoblauch isst oder aufhängt, dann schreckt man sie ab. Das geht bei einer Hand leider auch nicht. Nochmals las er weiter. Das müsste gehen, dachte Max! Ein Kreuz zum Abschrecken! Sofort machte er sich an die Arbeit und bastelte ein riesengroßes Kreuz und stellte es auf. Dann schlief er ein. Um Punkt sechs Uhr ging die Klappe auf, die Hand schoss heraus, schnappte sich das Kreuz und fraß es auf. Der Versuch war gescheitert.

4. Kapitel: die Abrechnung mit Max.

Am nächsten Abend schlief Max ein. Er wusste nicht, was ihn erwartet. Am nächsten Morgen um Punkt sechs Uhr kam die Hand raus, schnappte Max, der noch schlief und fraß ihn auf. Max stieß einen grellen Schrei aus und dann war es still. Totenstill. Denn Max war tot. Nach einiger Zeit brachte Max Mutter einen Säugling zur Welt. Die Augen des Säuglings verrieten eine schlimme Zukunft.